Menubalk

 

 

 

 

 

 

 

created: 31-01-2011

update: 22-04-2014

Back to Historie

 

Back to Builders page

 

Schiedmayer

Schiedmayer Main page

Schiedmayer History

Hoflieferant in Holland

Schiedmayer_Physharmonica

Schiedmayer 200 Years

Schiedmayer Celebration

Schiedmayer_Eyewittnes_Report

Schiedmayer-Wendlingen

Schiedmayer Dominator

Schiedmayer Celesta Resonators

Schiedmayer-Hlavac Harmoniums

Schiedmayer-Church-Harmoniums

Schiedmayer in Heiloo NL

Schiedmayer - Johann Lorenz

Schiedmayer - J & P Harmoniums

Schiedmayer Live Concert 2009

Schiedmayer Exhibition 1881

Schiedmayer Johann Chr. Georg

Schiedmayer Celebration 2011

Schiedmayer Serial Numbers

Joseph_Schleier_Brazilien

3M-Harmonium-Celesta-Suction

Schiedmayer Flügel_1900

Schiedmayer 300 Jahre & Liszt

Schiedmayer Archive Research

Max Schiedmayer

Erlanger Heimatbuch 1925

Dominator-Parabrahmorgel

Fritsche Patent Dominator

Factory Buildings Schiedmayer

Schiedmayer-Manteldach

 

Catalogi / Catalogs Schiedmayer

 

 

BOOK ON SCHIEDMAYER

 

Concept of outline

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schiedmayer 'Hlavac' concert harmoniums

At the International Exhibition in 1883 at Amsterdam the Schiedmayer Pianofortefabrik [vormals J. & P. Schiedmayer, Stuttgart] was honored with a Honorary Medal.

Details about the Hlavac & Konzertharmoniums are taken from W. Riehm, 3rd edition 1897 (Dutch translation of the 2nd edition 1887). Peer-Konstantin Schober from Germany made me aware of the detailed information on these Concert Harmoniums in a "Lehrbuch Harmonium".

More details to follow!

 

 

Riehm 1897
Cover Riehm Dutch edition
Riehm 1897 Dutch translation
Stoplist

 

 

 

An peculiar design

In the above details of the Hlavac-Harmonium we see a 8.5 rows instrument. Built with a rich stoplist. Browsing throug the Zeitschrift für Instrumentenbau, Band I (1880-1881) at page 263 I noticed a review of a concert given at Stuttgart by Hlavac. And the full stoplist is mentioned. The image of 1880 is below

Hlavac prototype

The most peculiar properties are 4 'Schöpfer' (meaning feeders) and NO reservoir bellows.

The review is below:

Concert review

 

This page was created 31-01-2011, and it took me to today (18-09-2012) to find information about the giant 2 Manual 13 1/2 Spiele Orchester Harmonium. We know about one in the United States (pictures HERE )

Now we have a review of the Premiere of this instrument in Concert:

Zeitschrift für Instrumentenbau, Band 9 Nr. 8, Seite 106

Ein neues Schiedmayer -Harmonium  mit klingenden Spielen im Aufsatz.

Im Konzertsaal der Firma Schiedmayer Pianofortefabrik (vormals J. & P. Schiedmayer) in Stuttgart war kürzlich eine ausgewählte Gesellschaft von Musikern und Musikfreunden versammelt - wir erwähnen vor allem den altbewährten Meister des Orgelspiels, Prof. Dr. Faißt, Hofkapellmeister Dr. Klengel, Konzertmeister Singer, Hoforganist Reichard - um der Vorführung eines neuen großen Konzertharmoniums bezuwohnen, von einer Größe und Reichhaltigkeit der Einrichtungen wie die Firma bisher noch keines gebaut hatte.

Dasselbe umfasst 6 und durch Versetzung der Register 8 Oktaven mit nahezu 1100 einzelnen Zungen, hat 2 Manuale, 13 ½ Spiele, 42 Register, Doppelprolongement und Percussion.
Die Spiele desselben sind auf zwei Stimmstöcke verteilt, wovon der eine wie gewöhnlich im unteren Gehäuse, der andere einem Aufsatz enthalten ist. Schon ist die örtliche Verteilung und Anordnung der Spiele nach ihrer Stärke, Klangfarbe und musikalischen Verwendung auf die beiden Stimmstöcke zeugt von Geschicklichkeit und Vertrautheit mit musikalische Klangwirkungen, wie solche nur durch jahrzente langes Studium des Orgel- und Harmoniumbaues erreicht werden kann, ganz abgesehen von den großen technischen und mechanischen Schwierigkeiten in Bezug auf Windführung, leichte Ansprache der Zungen, sicheres und rasches Funktionieren der sehr komplizierten Hebelübersetzungen, Koppelungen etc. Eine Hauptschwierigkeit bestand acht darin, die Ventilklappen von 13 ½ Spiele, also an jeder Taste 13-14 Klappen, an die Klaviatur anzuhängen, ohne die Spielfähigkeit derselben zu beeinträchtigen und ohne zu pneumatischen oder elektro-mechanische n Hilfskräften greifen zu müssen.

Die Disposition dieses interessanten auch in seiner geschmackvollen äußeren Ausstattungen einen wesentlichen Fortschritt zeigen Werks ist folgende:

Oberes Manual

 

Baß
8’Basson
2’Harpe eolienne
8’Céleste
8’Dulciana
16 Saxophon
8’Prolongement
8’Prolongement doux
16’ Prolongement
16’Prolongement doux
Forte zum oberen Manual
Copula
2 Grand Jeux zum oberen und am unteren Manual
Expression

Diskant
8’Hautbois
4’Flageolet
32’Baryton
8’Viola
16’Violon
8’Prolongement
8’Prolongement doux
16’ Prolongement
16’Prolongement doux
Forte zum oberen Manual

Unteres Manual

 

Percussion
8’Cor Anglais
16’Bourdon
8 Voix Humaine
8’Dolce
Forte zum unteren Manual
16’Subbass
4‘ Clairon
8‘Violoncello

Percussion
8’Flöte
16‘ Clarinette
8’Voix Céleste
8’Fagott
Forte zum unteren Manual
16’Musette
4’Fifre
8‘Cremona

 

4 Knieregister:
Bass Prolongement
Volles Werk
Discant Prolongement
Ganzes Forte

Wie ersichtlich, hat jedes Manual seinen eigen Grand-Jeu-Zug, neben dem Kniedrücker und Manualkoppel für Volles Werk, ebenso hat jedes Manual seinen besonderen Forte-Züge für Bass und Diskant. Die Spiele des oberen Manual liegen alle im Aufsatz, die des Hauptmanuals im unteren Gehäuse; die Prolongements für 8’und 16‘ Ton im oberen Manual kommen nach Belieben kräftig oder sanft klingend zur Verwendung. Zur Erzeugung klavierartigesr Wirkungen wird das Flötenregister mit dem Percussionszuge verbunden.
Das Instrument hat die Probe vor seinen gestrengen Herren Richtern glänzend bestanden, mächtig und voll klang das „Volle Werk“ durch den Saal, und als der vorspielende Künstler die einzelne Stimmen in ihren Eigenheiten und Schönheiten der Toncharakter vorführte, war Jedermann erstaunt über die Mannigfaltigkeit der Klangfarben. Man hatte dem deutschen Harmonium, das in neuerer Zeit leider veilfach bei uns stiefmütterlich behandelt worden ist, gar nicht solche Klangwirkungen , vom zartesten Aeolsgeflüster bis zum vollsten majestätischen Orgelton zugetraut.
Vermöge der ungemein exakt wirkende Percussion und der Vielseitigkeit der Register ist dieses Schiedmayersche Instrument die glücklichste Kombination von Klavier und Harmonium, welches gleichgut zur Ausführung geistlicher und weltlicher Musik sich eignet und namentlich auch Orchesterstücke ausgezeichnet wiedergibt.
Dass bei Wiedergabe der letzteren, sowie auch von Opernmusik, Liedern, Duos und Trios auf dem Harmonium, allein oder in Zusammenspiel mit anderen Musikinstrumenten, das Expressionsregister unentbehrlich ist, das hat sich bei der Vorführung des in Rede stehenden Instrumentes wieder deutlich gezeigt, und wir können nicht umhin, bei dieser Gelegenheit unser Bedauern auszudrücken, dass es immer noch Harmoniumspieler gibt, welche vor Benutzung der Expression eine förmliche Scheu haben, obgleich die Beherrschung dieses Register bei einiger Ausdauer und Geduld in einer Woche erlernt werden kann, namentlich seitdem es obengenannter Firma nach vielfachem Versuchen gelungen ist, durch zweckmäßige Ausnutzung des Windes das Expressionsspiel wesentlich zu erleichtern. Nur mit Hilfe der Expression ist es möglich , die feinen Nuancierungen von Piano und Forte, welche ein ausdrucksvolles Spiel erheischen, wiederzugeben, den einzelnen Tönen bald einen melancholisch  klagenden, bald in Verbindung mit Percussion einde heiter und leicht dahin trillernden Charakter zu verleihen, oder mit einem Wort: dem Harmonium Seele einzuhauchen.
Das Amerikanische Harmonium mit seinem Knieschweller kann das lange nicht ersetzen, was das deutsche Harmonium mit seiner Expression und Percussion bietet.
Wir beglückwünschen den in Hamburg wohnende Besteller des Schiedmayerschen Harmoniums zu diesem schönen, auch äußerlich von feinstem Geschmacke zeugenden Instrumente, und hoffen daß dasselbe aufs Neu dazu beitragen wird, dem deutschen Harmonium als Hausinstrument und zur anregenden Auffüllung freier Stunden neue Freunde zuzuführen.

Translation soon.

 

And even the 3 manual instrument has been found in the 1892 papers....

 

 

This one below must be considered to be a modest one, only six ranks